Affiliate Marketing – Geld verdienen im Internet
Miriam 26. Januar 2010
Viele Webseiten und Blogs schwärmen davon wie einfach es doch ist im Internet Geld zu verdienen. Zu schön um wahr zu sein? Der Online Marketing Blog der netzagenten gibt Tipps wie es im Affiliate Marketing klappt.
Wie die Betreiber im Affiliate Marketing richtig durchstarten können haben wir schon genauer unter die Lupe genommen. Aber was können Affiliates, also Webseitenbetreiber, falsch machen? Was muss beachtet werden?
Zunächst ist “Geld verdienen im Internet” gar nicht so einfach wie es sich anhört. Affiliates müssen viel Zeit, Mühe und Arbeit in ihre Webseite stecken – denn von nix kommt nix. Besucher müssen her, die Webseite muss mit Inhalten bestückt werden, attraktiv aussehen, in den Suchmaschinen gefunden werden, Inhalte müssen gepflegt werden und, und, und. Daher ist die Aussage einfach online Geld verdienen nicht richtig. Einfach würde ich was anderes nennen.
Zunächst ist eine Webseite, ein Blog, ein Forum oder ähnliches Vorraussetzung um im Affiliate Marketing als Affiliate / Publisher starten zu können. Denn mit diesem Projekt meldet man sich bei den Affiliate Netzwerken an. Je nach dem kann man sich schon bei mehreren Netzwerken anmelden, aber zu viele sollten es auch hier für den Anfang nicht sein. Eine Übersicht der Affiliate Netzwerke gibt es bei 100partnerprogramme.de.
Sobald man sich für ein oder mehrere Netzwerke entschieden hat meldet man sich dort an. Nach Prüfung und Freischaltung kann man nun loslegen und sich bei den jeweiligen Partnerprogrammen bewerben.
Damit die Partnerprogramme erfolgreich laufen sollen, sollte man sich vorher zu folgenden Punkten Gedanken machen:
Womit beschäftigt sich meine Webseite?
Werden mehrere Themen auf z.B. vielen Unterseiten behandelt oder gibt es nur ein großes Thema?
Wer sind meine User? Wer ist meine Zielgruppe? Wen erreiche ich mit meiner Webseite?
Wenn diese Aspekte beantwortet sind, kann mich sich nun an das Bewerben machen und nur Partnerprogramme auswählen, die zu dem Projekt und der Zielgruppe passen. Alles andere wird weniger Erfolg bringen.
Wenn der Merchant (Partnerprogrammbetreiber) die Bewerbung bestätigt kann auf die Werbemittel zugegriffen werden. Welcher Banner oder welche Art von der Integration die Beste ist bekommt man eigentlich nur durch ausprobieren raus. Aus diesem Grund sollten die Statistiken der Netzwerke genutzt und geprüft werden. Ein regelmäßiger Wechsel der Banner ist auch grundsätzlich nicht schlecht, denn bei häufig wieder kommenden Besuchern setzt irgendwann die sogenannte “Bannerblindheit” ein. Das heißt, dass der User die Werbemittel gar nicht mehr wahr nimmt.
Bei einem großen Mehrwert für die eigenen Besucher macht es auch Sinn ggf. eine eigene Unterseite zu erstellen und somit die eigenen Inhalte aufzuwerten, anstatt einfach einen Banner zu platzieren.
Generell muss man immer beachten, dass Werbung auch im Internet gekennzeichnet werden muss!
Wenn die Bewerbung bei einem Partnerporgramm abgelehnt wird, lohnt es sich manchmal den Betreiber einfach mal nach den Gründen zu fragen. Die Anfrage sollte sachlich gestellt sein und die Entscheidung über die Annahme oder Ablehnung sollte akzeptiert werden. So können Informationen zur Verbesserung der eigenen Webseite gesammelt und umgesetzt werden.
Häufige Ablehungsgründe sind unter anderem:
- zu wenig oder nur fremde Inhalte
- kein Impressum vorhanden
- Seite / Domain nicht erreichbar
- Webseite nicht fertig gestellt
- Webdesign oder Gesamteindruck unproffessionell
- zu lange Ladezeiten
- Webseite nicht in deutscher Sprache
- Bannernetzwerk
Diese Punkte sollten beachtet werden, denn so können die Chancen zur Annahme der Bewerbung erhöht werden und man erspart sich die Frage nach dem Grund. Einen Grund anzugeben ist übrigens optional – der Betreiber des Partnerprogramms muss seine Entscheidung nicht begründen.
Weiterhin sollten die Daten die im Netzwerk angegeben werden mit denen aus dem Impressum übereinstimmten bzw. einen sinnvollen Zusammenhang ergeben. Denn wenn die Möglichkeit besteht, dass eventuell die Webseite nicht dem jeweiligen Affiliate angehört wird die Bewerbung meist abgelehnt.
Ich denke man kann erkennen, dass doch nicht alles so einfach ist wie es sich anfangs anhört. Man muss dem Programmbetreiber eine attraktive Webseite bieten und dem entsprechend einen triftigen Grund für eine Annahme liefern. Kritik, auch von Freunden und Bekannten, sollte ernst genommen werden. Denn wenn Programmbetreiber oder Bekannte die Webseite für nicht gut genug befinden werden höchst wahrscheinlich auch die User eine andere Webseite aussuchen.
- Affiliate Marketing
- 2 Kommentare
Affiliate Marketing ist eine Variante, um seine Webseite zu monetarisieren. Mich persönlich stört dabei ein wenig, dass man so wenig Kontrollmöglichkeiten hat. Man ist immer auf die Ehrlichkeit der Anbieter angewiesen. Aber das trifft ja auch auf die anderen Werbemöglichkeiten zu. Deine Aussage, die Webseite sollte schön aussehen – ist recht dehnbar. Meine persönliche Erfahrung geht eher dahin, daß die Site funktionell sein sollte und korrekt funktionieren muß. Ansonsten setze ich eher auf Schlichtheit und Übersichtlichkeit. Was die Einfachheit des Geld verdienen im Internet angeht – Auslegungssache – ja, es ist zeitaufwendig. Wenn man einfach auf die Art dier Arbeit münzt – Denkarbeit – einfacher als körperlich schwer zu malochen. Ich habe gerade selbst ein Testprojekt zum Thema Geld verdienen im Internet gestartet und setze auch Affiliate ein. Mal sehen ob´s was bringt. Hauptaugenmerk bei solchen Aktionen sind die Besucherzahlen – ohne Besucher keine Klicks – ohne Klicks keine Verkäufe! Ich finde, dies ist der schwerste Teil daran.
Der Punkt “Kontrollmöglichkeiten” ist ein sehr wichtiger Aspekt. Denn Affiliate Marketing baut auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auf. Merchant und Affiliate können dieses Vetrauen ausnutzen und mißbrauchen. Auch deinen Einwand bezogen auf die Funktionalität einer Webseite kann ich nur zustimmen. Da ich mir selbst viele Affiliate Webseiten anschaue ist das Design jedoch auch nicht zu unterschätzen – mich stören vor allem die Seiten, die meiner Meinung nach keinen Mehrwert für Besucher und User darstellen. Hier liegt der Fehler wahrscheinlich darin: ich mache mal grad eine Webseite und verdiene damit Geld. Ohne einen Plan und eine Struktur läuft das aber nicht. Ich kann nicht erwarten, wenn ich eine halbherzige Webseite online stelle Geld damit zu verdienen. Der User muss etwas geboten bekommen – und das heißt viel Zeit und Arbeit in die Webseite stecken denn die Besucher sollen ja auch wieder kommen und klicken.